Technik

Der ausgewählte Zeitschriftenkorpus wird durch das Dresdner Digitalisierungszentrum (DDZ) bearbeitet, das auf dem Gebiet der Retrodigitalisierung geräte- und softwaretechnisch wie auch konzeptionell zu den führenden Kultureinrichtungen in Deutschland zählt: Allein 2011 produzierte die SLUB über 3 Millionen Scans bzw. 16.000 digitale Drucke sowie 70.000 neue Bilddokumente.

Die Digitalisierung der Magazine stellt freilich eine besondere Herausforderung dar, weil das Ausgangsmaterial sowohl in seinen Erscheinungsformen (lose Einzelhefte, eng gebundene Jahrgangsbände etc.) als auch in seiner Erhaltungsqualität (z. B. fehlende Seiten, Aufkleber und Markierungen auf den Titelblättern, bei Bindearbeiten entfernte Umschläge und Werbeseiten) sehr unterschiedlich und dazu sehr fragil ist. Schließlich erfordern zeitgenössische medientechnische Innovationen wie Ausklappseiten, Beigaben (z. B. eine Farbfolie), transparente Blätter, Aufkleber oder geteilte Blätter eine individuelle Behandlung, so dass zur Bearbeitung einer einzigen Ausgabe mitunter drei verschiedene Scanner-Typen zum Einsatz kommen.

Ein Routineprozess, der die gescannten Bilder der Artikel automatisch wieder in digitale Texte umwandelt, die mit Hilfe einer Volltextsuche recherchiert werden können, ist derzeit in Vorbereitung und wird für diese medialen Produkte erst nachträglich durchgeführt werden können. Näheres zur Erschließung finden Sie hier.